Einführung🤩

Du findest hier zunächst die Berichte einiger Teilnehmer der Lemurien-Session und weiter unten Erfahrungsberichte von Leuten, die nicht an der Session teilgenommen haben, aber ebenfalls einen starken Bezug zu Lemurien/Atlantis haben. Die Berichte ergänzen die Wahrnehmungen der Teilnehmer. Diese Seite wird laufend vervollständigt. Viele Teilnehmer schreiben aus der Ich-Perspektive, so als hätten sie damals gelebt und das Ganze also in einem anderen Körper miterlebt. Es liegt uns fern buddhistische/hinduistische Inhalte zu vermitteln - wir kennen uns in diesen Religionen nicht aus - sondern wir streben einen möglichst beobachtenden und neutralen Standpunkt an. Um die Erfahrungen der TeilnehmerInnen ein wenig begreifbarer zu machen, hilft uns die Metapher des Seelen-Weltenmeeres:

 

Das Seelen-Weltenmeer 🙂

Energie ist ja unzerstörbar, nur verwandelbar. Das ist bewiesene Wissenschaft. Wegen dieses Grundsatzes gilt auch, dass das Leben nach dem Tod als Energie weiter existiert, aber in anderer Form. Hier kommt die Metapher des "Seelenmeeres" zum Zuge:

Alles Leben kommt aus dem Seelenmeer. Wenn sich ein kleiner Teil (=ein Seelenteil) des Seelenmeeres entscheidet sich in unsere irdische Realität zu begeben, nimmt er nur einige der "Seelen-Wassermoleküle" aus dem Meer mit, also nicht das ganze Meer. Dieser kleine Seelen-Wasser-Cocktail sehnt sich nach dem irdischen Leben und sorgt dafür, dass er einen irdischen Körper erhält (wie das aus irdischer und biologischer Sicht funktioniert, wissen wir ja ;) ). Auf der Erde macht dieser Teil dann Erfahrungen und kriegt deshalb quasi eine andere Farbe, so wie wenn man nach einem Urlaub als ein erfrischter Mensch an den Arbeitsplatz zurückkehrt - man hat sich verändert oder eben seine "Farbe" verändert. Stirbt der Mensch, gehen die Seelenteilchen wieder zurück ins Meer und vermischen sich mit dem grossen Wasser - die Durchmischung kann stark oder weniger stark sein. Ist die Vermischung gering, bleiben also die Teilchen, die in einem Körper auf der Erde waren, dicht zusammen. Somit bleibt das Gefühl von eigener Identität erhalten, falls sich dieser kleine Seelenmeer-Anteil zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf der Erde inkarniert. Erinnerungen an ein "anderes Leben" können dann auftreten. Ist die Vermischung stark, verlieren sich die klitzekleinen Moleküle im Seelenmeer quasi aus den Augen. Die Folge ist, dass keine bestimmte Identität an "vergangene Leben" gefühlt/zugeordnet werden kann, falls sich ein Teil des "stark durchmischten Seelenmeeres" in einer anderen Zusammensetzung wieder inkarniert. War das verständlich? ;) -Dies ist als der Versuch einer Annäherung an ein philosophisches Thema zu verstehen. ❤

 

 

Teilnehmerberichte

 

Nadine ❤

Meine beiden Schlagworte zur "Lemurien-Session" sind „kraftvoll" und „ergreifend". Zunächst einmal habe ich die Offenheit der TrainerInnen und Camp-TeilnehmerInnen als unheimlich schön empfunden.  Bei Nataschas und meiner Einführung haben sie interessiert zugehört und sich dann ja auch aufs Mitmachen eingelassen, obwohl sie dies nicht hätten tun müssen.  Aufgrund der Tatsache, dass die wenigsten in diesem Leben schon einmal bewusst etwas von Lemuria gehört hatten und nun auch nicht wissen konnten, was sie erwartete, fand ich dies schon sehr mutig und bemerkenswert.

Die Anfangszeit der Session, während die Trommler ihre Rhythmen erklingen liessen, befand ich mich in einer eher beobachtenden Rolle. Ich war konzentriert auf die Männer im Raum, die trommelten, die ihrer inneren Regung folgten und kraftvoll, fast schon kämpferisch, überzeugt auf die Trommel hauten, ein Trommelfeuer eröffneten. Mein Herz nahm stark Anteil an dem, was sich ereignete, doch körperlich war ich passiv: Ich saß dort und beobachtete, was sich live vor meinen Augen abspielte.

Ich sah Frauen aus sich heraus kommen, sich dynamisch bewegen, sich krümmen und sich auf dem Boden wälzen. Dazu Aufschreie und Ausschreie, Winseln. Teils zitterten sie. Alles war sehr sehr kraftvoll und ausdrucksgeladen.  Mir offenbarte sich ein inneres Bild eines Lemuria, welches ebenfalls bebte, aus seiner Schwingung, seinem Gleichgewicht gekommen war. Ein Lemuria, welches sich im Umbruch befand, in einer wackeligen, beängstigenden Zeit und Situation -es fehlte an Balance, Gleichgewicht, Mitte, Ruhe, Frieden. Das Ganze hatte etwas Bedrohliches. Wesen in Aufruhr, in Verzweiflung, auch im Kampf, im Ringen, im Schmerz. Unverständnis, Panik, Ausgeliefertsein, keine Stabilität, keinen Halt -weder einen konkreten Boden noch in sich.

Mir wurde klar, dass es sich neben seelischem Schmerz auch um körperlichen Schmerz handelte - die Bewegungen und Schreie der KursteilnehmerInnen waren Ausdruck körperlichen Schmerzes. Innerlich sah ich: Es handelte sich um männlich dominierten zugefügten Schmerz. Frauen wurden an Kopf und Haaren gepackt und umhergezerrt, geschlagen, auf den Boden gedrückt -Männer liessen sich aus, tobten sich aus mit einer unglaublichen Brutalität, die aus dem Nichts zu kommen schien und rein gar nicht zu der eigentlichen friedlichen und liebevollen Einklangs-Lemuriaenergie passte.

Eine Art Vergewaltigungsmassensenario tat sich mir, bildlich zurückversetzt, auf. Ich war fassungslos und gebannt. Ich fand mich im emotionalen Zustand der damaligen Zeit wieder - parallel: Damals und jetzt im Kursraum - nun mit Tränen in den Augen. Tränen der Erinnerung. Innerhalb meines Unverständnisses, meiner Traurigkeit, meines Schmerzes und vieler Fragen wusste ich aber auch: Die Lemurianer wussten alle nicht mehr, was sie taten, sie standen neben sich, waren außer sich, waren nicht mehr sie selbst, sondern wie getrieben, unbewusst, gesteuert. Die Tatsache, dass ich ihr Unvermögen, ihr Ausgeliefertsein sehen konnte, damit verbunden war, beruhigte mich auf eine gewisse Art und Weise.

Vielleicht war ich deshalb erstaunlich gefasst, damals wie heute, obwohl ich schmerzerfüllt und fassungslos über das Grauen war.  Doch da war auch diese Klarheit - eine Art Realitätseinsicht, dass das, was geschah, nun einfach schon geschah, nicht mehr zu ändern war, irgendwo innerhalb des göttlichen Plans auch beschlossen worden war, stattfinden sollte. Ich konnte mich unendlich gut emotional zurücknehmen, akzeptieren und vertrauen. Es war eine Art von Akzeptanz/Verständnis, die Schock und Schmerz lindert und damit auch irgendwo schon nah am Verzeihen ist.

Im zweiten Teil der Session erklang heilende Klaviermusik, die in der Stimmung zwischen sanft und wild schwankte.  Ich assoziierte die "härteren, dominanten" Klänge mit der erlebten Kriegsenergie, die für mein Gefühl atlantisch betont war (Mir waren immer wieder Bilder von Atlantis "reingekommen", ich wusste, die Unruhe war von dort her mitdominiert gewesen),  und die lieblichen, sanften, friedvollen Klänge mit der lemurischen Einklangs-Energie. Die Atmosphäre im Raum änderte sich schlagartig. Plötzlich war es ruhig - fast schon beängstigend still, wie ausgestorben - wie nach einem Kampf, auf einem Schlachtfeld. Die Männer und Frauen lagen erschöpft auf dem Boden, viele das Gesicht nach unten, wie tot. Andere saßen und standen wie erstarrt, benommen, abwesend.

Die Klaviermusik verklang. Plötzlich begannen die Trommler wieder zu spielen. Ich saß auf dem Boden und beobachtete einige Frauen, die nun wunderschön elfenhaft und elegant tanzten. Dieses wunderbare Bild entzückte mich und löste tiefen Frieden in mir aus. Die tanzenden Frauen und die Trommelmusik halfen mir zurück zur Besinnung zu kommen und den Körper zu entspannen. Erleichterung. Es war vorbei, es war überstanden. Auch ein Lächeln auf meinem Gesicht nahm ich wahr und tiefe tiefe Dankbarkeit erfüllte mein Herz. Wieder war da ein erstaunlicher Realitätsbezug, das tiefe Wissen: Es ist wirklich vorbei - und gleichzeitig doch auch noch Unglauben… Unglauben basierend auf dem vorherigen „Kriegserleben", welches mir noch in den Zellen und Knochen saß, in allen Gliedern. Ich akzeptierte wie es war und spürte, dass wirklich vieles nun endlich wieder gut war.

Ich nahm wahr, wie die Session abgebrochen wurde. Einer der Trainer meinte, dass es nun genug sei, dass wir „zurückkommen" sollten. Natascha musste den Trommlern sagen, dass sie aufhören sollten zu spielen. Die Trommel-Musik wurde immer leiser, bis sie verklang. Mich erfasste Wut, da ich den Abbruch als zu früh und zu unsensibel empfand. Der Abbruch erfolgte von Außen auferlegt. Er ühlte sich unnatürlich und dominant an - für mich eben nicht nachgefühlt, verbunden, feinfühlig, wie ich es mir gewünscht hätte… Und dann noch dazu das Ganze von einem Mann...-Mein Herz war mit dem Männlichen - gerade nach dem kurz zuvor Erlebten und Gesehenen - noch nicht im Reinen. Doch in musste es akzeptieren, die Session war vorbei. Nun konnte ich mir überlegen, wie ich mit der Wut wegen des abrupten Endes und wegen dem, was ich während der Session erlebt hatte, umgehen würde. Und ich fand meinen Weg.

Bis heute bleiben in mir die Dankbarkeit, das Gefühl der Freude und auch das Staunen über das, was ich da erleben konnte. Von der Vergangenheit angefangen bis jetzt - ein unglaublicher Erfahrungsschatz.

 

Simone❤

Ich habe vor der Session von Lemurien und Atlantis gehört. Theorien, Mythen, Geschichten, nie eine wirkliche Verbindung, die sich diesbezüglich zu meinem Herzen aufbauen wollte.  An einem Kurstag machten wir eine Energiearbeit zum Thema Atlantis/Lemurien. Mit Trommeln in der Mitte. Die Männern bildeten dabei einen äusseren Kreis, die Frauen einen inneren. Es dauerte nicht lange, da waren wir mitten im Geschehen – in dem, was damals geschehen war.
Hier hört jeder rationale Bericht und jede erklärbare Erzählung von meiner Seite auf und es folgen Bilderfetzen und Gefühlseindrücke...
Plötzlich zog sich alles in meinem Unterleib zusammen und ich hatte das Gefühl energetisch in Stücke gerissen zu werden. Ich sah vor meinem inneren Auge ein brennendes Ying-Yang-Symbol und wusste intuitiv: Hier ging es um das Urmännliche und das Urweibliche, das in seiner Symbiose von unermesslicher Kraft war und jetzt aber mit Gewalt und ohne eine Möglichkeit dies zu verhindern auseinandergefetzt wurde. Ich fühlte Krieg, ich spürte in meinem Herzen den Verlust von vielen Kindern und allem voran: Von der Verbindung mit der Erde. Es fühlte sich an wie das Ende jeglicher Existenz. Ich schrie lauter als ich zu können dachte. Ich weinte und fiel in eine Hysterie, während sich wieder Bilder aufbäumten von der Erde, die zu einem braunschwarzen Sumpf wurde, der alles in sich verschlang, was auf der Erdoberfläche existierte. Eine riesige Flutwelle von schwarzem Nichts überspülte mein Sein und es zog mich in eine Unendlichkeit der Leere. Ich vernahm die Trommeln im Raum als den Herzschlag der Erde, der sich überschlug und kollabierte, klagende Laute meiner Schwestern und ein Wimmern von den Männern. Das Ende der Göttlichen Weiblichkeit. In jedem von uns, sowohl in der Frau als auch im Mann. Alles wurde hart und kahl und dunkel und kalt. Ich kann es mit meinem Intellekt nicht beschreiben und erklären. So stelle ich mir Sterben vor. Angst und Panik, Wut und Verzweiflung durchfluteten den Raum. Irgendwann dann das Abebben von Chaos und Krieg -zurück blieb eine traurige Ruhe.  Plötzlich erklangen leichte Gesänge der Frauen. Auch ein Singen in mir von Licht und Hoffnung entstand, und ich spürte wie meine Erinnerungen an frühere Leben und kollektive Bilder von damals verschmolzen mit meinem Jetzt-Sein 2014. Ich begriff, was das alles auch heute noch mit mir  macht. Ich verstand, dass das Licht und die Hoffnung mich genau hierher geführt hatten, mich wiederbelebten und mich heute in dem Wunsch antreiben, Teil einer sanften Revolution zu sein.
Am Anfang dieses Gruppenprozesses hatte ich viel Widerstand gegen die Session und keinen Glauben an all das, was man über Lemurien und Atlantis so erzählt. Ich hatte es als Märchen einsortiert, bis mein Verstand sich verabschieden und ich diese Erfahrung machen durfte. Ich spürte, dass ich all den Menschen in diesem Raum nicht zum ersten Mal begegnet war und wir einen Kreis der Einheit bilden. Ich bin dankbar für unser Zusammenkommen und es hat in mir das Gefühl verstärkt, dass wir viele sind. Viele von etwas... Und wohin, das weiß nur das Leben. Danke. 

 

Habet ❤

Ich hab mich in dem Prozess sehr sensibel und sensitiv gefühlt, als hätte ich ein feineres Gehör. Ich fühlte mich ängstlich und schreckhaft. Gleichzeitig gab es da aber auch eine tiefe Ruhe und Gewissheit, die durch das Klavierspiel und die Nähe zu meinem Partner verstärkt wurde. Er hielt meine Hand am Ende des Prozesses.
Ich hab während des ganzen Prozesses still geweint.
Danke für diese Gelegenheit und die besten Wünsche!

 

Lena ❤
Ich habe am Anfang der Session Freude gefühlt. Später offenbarte sich mir jedoch das Bild von Zerstörung - vom Gefühl her durch andere Wesen, für mich hauptsächlich männlich dominiert. Ich spürte eine große Verzweiflung und Verlassenheit, sowie totale Ratlosigkeit und Wut in Bezug auf Gott: Wie konnte er so viel Schönheit und Liebe zerstören lassen!?
Für mich war es wie die Vertreibung aus einem Paradies.
Mit meinem Wissen heute kann ich sagen: Ich sehe keine Trennung mehr zwischen uns und den Angreifern. Wir haben es zusammen erschaffen, um diese Erfahrungen des Seins, dann der Zerstörung und des wieder Neu-Werdens zu erleben. Das ist für mich nun die Weisheit. Und trotzdem ist da noch der Schmerz.
Vor Lemuria gab es ja auch noch Mu. Eine andere evtl. noch mit allem verbundenere Seinsform. Im Laufe der Geschichte von Mu, Lemuria und Atlantis bis heute sind wir scheinbar immer weiter weg von unserem wahren, also mit allem verbundenen Sein gekommen, und jetzt dreht es sich wieder um und wir kommen immer wieder und immer mehr in die liebevolle Verbundenheit mit Allem und ins Einheitsbewusstsein.

 

Yessi

Stell dir vor, du bist Teil eines Kreises von Menschen, die dir zum Großteil erst vor ein paar Tagen begegnet sind. Du hast aber schon mehr Eindrücke, Erfahrungen und Gefühle mit ihnen geteilt, als mit so manch anderen, die deinen Alltag seit Jahren begleiten. Du sitzt also da, beobachtest und bist neugierig was dich als nächstes erwarten wird. Du spürst eine gewisse Sicherheit, doch alles was ist, ist neu für dich. In der Mitte des Kreises siehst du Instrumente – kleine und größere. Du spürst die Anziehungskraft und weißt sofort, dass du in wenigen Minuten dort deinen Platz einnehmen wirst. Eine weibliche Stimme ist nun zu hören und du erfährst, dass du dich gleich auf eine Reise begeben wirst. Die Stimme verrät dir, dass es an der Zeit, sich mit der Größe der Weiblichkeit zu konfrontieren. Hinzusehen wo Schmerz und Leid ist, zu erkennen wie groß die Kraft und stärke ist und zu fühlen wie enorm die Liebe ist. Es ist an der Zeit, der Weiblichkeit ihren Raum und ihren Respekt zu geben. Du spürst nun Freude und Trauer zugleich, denn dir ist bewusst, wie tief es gehen wird. Während du dich umsiehst erklärt die Stimme, dass es unglaublich wertvoll ist, dass die Männer diesen Prozess begleiten, den Raum halten und bewusst ihren Platz an unserer Seite einnehmen.

Nun ist es soweit. Du schließt die Augen. Du spürst ein Summen, dass durch deinen Körper fließt, während dein Oberkörper sich angenehm zu bewegen anfängt. Leise Geräusche um dich herum und du nimmst die erste große Bewegung im Kreis wahr. Die erste Trommel wurde belebt. Ein weiteres Instrument. Und noch eins. Du spürst wie alles anfängt zu wachsen und ehe du darüber nachdenken kannst, ob nun dein Moment gekommen ist, bist du schon aufgestanden und begibst dich auf deinen neuen Platz, in der Mitte des Kreises. Es fühlt sich gut an. Du freust dich. Deine Bewegungen werden größer und jeder Schlag, schneller und wieder langsam. Es kommen Töne aus dir heraus und es geht nun noch tiefer. Ein wimmern, Schreie, Angst. All das umgibt dich nun, doch du weißt du bist sicher. Es wir lauter und alle Emotionen noch stärker. Ein Film zieht an dir vorbei. Du siehst leidende, gequälte und nicht respektierte Frauen aus vorangegangenen Generationen. Es muss hunderte von Jahren zurückliegen. Du spürst Wut. Du hast das Gefühl du muss aufstehen. Jetzt sofort. Plötzlich hörst du ein grelles Lachen. Auf der anderen Seite nimmst du lautes Fluchen war. Es wächst. Du bist da. Es überkommt dich wie eine größe Welle. Jetzt. Du atmest tief. Ein Frau neben dir tanzt. Du spürst Stärke, du lachst. Es wird noch mehr getanzt. Ja, denkst du dir. Es ist Zeit!

Langsam wird es ruhiger. Geborgenheit liegt nun im Raum. Du fühlst dich entspannt und zugleich pocht dein Herz noch. Du siehst dich um. Tränen, Freude, Zufriedenheit. Alles klingt noch leise nach. Stille. Du legst den Kopf in den Nacken und freust dich. Du bist stolz. Stärke und Dankbarkeit fließen nun durch dich durch. Du atmest auf. Du erkennst wieviel Kraft du in dir trägst. Du siehst die Größe jeder einzelnen Frau. Liebe überkommt dich und du lächelst.

Dieser Frauenprozess war der erste den ich miterleben durfte und ich bin sehr dankbar, dies nun in mir tragen zu dürfen. Ich weiß, dass dieser nicht mein letzter war.

 

 

Gabrielle ❤

Vor dem Lemurien-Prozess fühlte ich mich abgespalten vom Niedergang, der einst stattgefunden hat. Erst während des Prozesses wurde mir klar, dass die Abspaltungen innerhalb meiner Selbst einen Bezug haben zu dem, was im Aussen geschieht und geschah. Mit dem lemurischen Untergang entstand das Spiel zwischen Hell und Dunkel – also „Gut“ gegen „Böse“. Während des Prozesses merkte ich, wie mein Herz zu Stein wurde – und ich es nur wieder erweichen und zum Leben erwecken konnte, indem ich mein Dasein als ein menschliches, empfindendes Wesen akzeptieren und umarmen konnte. Dies brachte mir Heilung. Ich nahm wahr, dass beide Geschlechter zusammengehören und beide heilig sind. Kein Geschlecht steht über dem anderen sondern beide sind rein und schön. Die Trennung des Männlichen und des Weiblichen hat bis zum heutigen Tag viel Schmerz verursacht. Ich suchte den Weg zurück in diese Einheit und habe sie nun in mir gefühlt! Ich konnte durch den Lemurien-Prozess verstehen und sehen, was passiert war. Ich konnte vergeben und mein Herz sehr tief wieder öffnen.

 

In English

Until the Lemuria Process I felt myself separate from the “downfall”, separate from the divide that happened- creating gender and generally between the light and dark forces of creation. Only during the Lemuria process, did I come to realize the reality of these splits and divisions within myself and the relation to what was happening outside. What do I mean?That it was not separate from me what happened, I was intimately involved in this downfall. My heart had turned cold like stone. I "knew better" . And yet only the embrace of my new self as a “sentient human being”, through feeling would reconnect me and bring healing.This is what I saw; my other part, my twin. And I saw how we had separated . I also saw how the masculine guarded the most sacred pure feminine within himself and how I held the essence of the pure masculine within me. That we belonged together and how we both had pained and suffered the process of division, inside and out and were seeking our way home, yearning.  And I could forgive and I understood and this reopened my heart at a profound level. This much I wish to share with you today.  Gabrielle Miri

 

 

Erfahrungsberichte

 

 
Carolin ❤
Erinnerung an das Verlassen des Lemurischen Zeitalters in die Dualität und meine Heilung danach

 

Ich bin ein Mädchen, 1 bis 2 Jahre alt und sehr lichtvoll. Meine Lebensenergie fließt frei in mir, verbunden mit allem um mich herum. Meine Chakren sind im Einklang. Ich bestehe aus leichter, sehr feinstofflicher Materie. Äußere Einflüsse können durch mich hindurchfließen. Ich lebe auf der Erde und werde von Menschen der 3 Dimension, der festeren Materie wahrgenommen. Die Menschen leben in Höhlen.

 

Ich weiss nicht, wieso, aber ich nehme wahr: Eine Machtverschiebung hat stattgefunden. Ich verliere meine Macht und werde dichter, bin  nicht mehr so feinstofflich.

 

Ich bin alleine und ein Höhlenmensch begegnet mir, ein Mann. Er ist einem Tier noch sehr ähnlich in der Hinsicht, dass ihm Bewusstsein über sein Handeln fehlt. Nur seine ersten drei Chakren sind aktiv. Er ist in seinem Erdenleben sehr verwurzelt, seine Sexualität ist sehr aktiv und er hat gelernt Macht über andere Wesen auszuüben, ihnen seinen Willen aufzuzwingen. Meine Macht fließt zu ihm. Sein Sexualtrieb wird aktiv und er fällt über mich her und vergewaltigt mich. Ich bin viel zu klein, ich zerreiße. Ich zerreiße vorne und hinten. Mein Darm, meine Bauchorgane, Blut, Sperma und Ausscheidungen rutschen und fließen aus mir raus. Mein Schreien ist kurz. Zu groß der Schmerz und der Schock. Mein Körper stirbt. Ich bin in die Dualität gerutscht. Dampfend und wie in einem Rausch steht er über mir. Sein Rausch verfliegt langsam. Was nun? Irritiert bleibt er neben mir stehen.

 

Ich habe absoluten Machtverlust erlitten. Nun weiß ich, was Leid ist. Ich weiß nun, wie es ist, wenn die Weiblichkeit der Männlichkeit untergeordnet ist, wenn ein Kind ausgeliefert ist, und wie es ist, wenn Sexualität grausam, schmerzvoll und grenzüberschreitend ist. Ich  schäme mich für mein Dasein. Meine drei ersten Chakren erlöschen. Ich möchte die Erde verlassen, meine Sexualität nie wieder wahrnehmen, meine Weiblichkeit durch Männlichkeit ersetzen und alle Macht und Verantwortung für mich selbst abgeben. Meine Seele ist noch bei meinem Körper. Der Mann ist auch noch bei mir. Ein bisschen ratlos, als ob er auf etwas wartet.

 

Meine Eltern kommen. Sie sind sehr groß, viel größer als er. Ein feines weißes Licht geht von ihnen aus. Im Gegensatz zum Höhlenmenschen ist ihre Haut haarlos und glatt. Nach dem, was geschehen ist, sind sie feinstofflicher als ich, denn meine Energieen sind ins Stocken geraten und haben sich somit verdichtet. Meine Eltern kommunizieren über innere Bilder oder innere "Worte". Das dritte Auge ist sehr aktiv, jedoch hinter der Stirn verborgen. Sie sind beide männlich und weiblich. Einer von ihnen ist männlicher einer weiblicher. Ich erkenne jedoch keinen körperlichen Unterschied.

 

Sie haben mich geheilt. Meine Seele ist wieder in meinem Körper, die Wunden sind verschlossen. Meine Lebensenergie fließt wieder. Ich bin wieder in meiner Liebe, in meinem Licht, in meiner Klarheit. Alles fließt wieder durch mich hindurch. Meine Macht ist zu mir zurückgekehrt. Ich bin weiblich, meine Scham hat sich aufgelöst, meine Sexualität kann wie die unberührte eines Kindes fließen. Mein Leid ist überwunden. Die Erfahrung ist gemacht.

 

Wir sitzen nun unter einem Felsvorsprung am Rande einer Höhle um ein Feuer. Vor der Höhle befindet sich eine Wiese, darum herum ein Nadelwald. Ich sitze dem Neandertaler gegenüber. Meine Eltern sitzen sich einander gegenüber. Meine Eltern schaffen um uns herum einen Raum voller Liebe und Klarheit,  einen Raum der Heilung. Mein Gegenüber erwacht im Bewusstsein. Er begreift, was er getan hat. Erst versinkt er in seiner Schuld und krümmt sich vor dem Schmerz seiner Seelenqualen.

 

Dieser Raum ist wertungsfrei, er kann seine Schuld bald loslassen.

 

Nun können wir uns aufrecht gegenübersitzen. Seine Macht und Verantwortung, die ihm zusteht, ist nun bei ihm. Seine Lebensenergie durchströmt nun auch die oberen Chakren. Vor allem sein Herz. Sie fließt nun frei durch ihn hindurch. Er empfindet bedingungslose Liebe für mich. So wie ich für ihn. Er nimmt mich auf seine Schultern und läuft mit mir ins Freie durch das Gras. Wir lachen, wir sind verbunden. Geheilt.